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Farbdetektive

 

A3, 24 Seiten

Ein schönes Spiel, auch gut erweiterbar. Erst neulich habe ich entdeckt, dass auch Beltracchi sich so ein ähnliches Spiel ausgedacht hat. Er soll ja für sich so eine Art Quiz gemacht haben (schreibt er jedenfalls), um so genau wie möglich die Farbcharakteristiken einzelner Gemälde zu bestimmen - so eine Art Training und Unterlage für die Fälschungen; damit ist er dann ins Museum gegangen.
Das könnte man natürlich auch mit einer Schülergruppe so machen, wenn, ja wenn Malen im Museum erlaubt wäre.

Vorgehen
Wenn möglich, auf A3 ausdrucken.
Man hängt die Bildersammlung in den Klassenraum.




  • Die Schüler erhalten jeweils einen Farbschnipsel (oder in Gruppen mehrere usw.)
  • Sie untersuchen die ausgehängten Bilder und versuchen, den Farbschnipsel wieder zu finden.
  • Sie beschreiben die entsprechenden Zuweisungen: nach Farbe, Farbauftrag, Pinselrichtung,  Zusammenstellung der verschiedenen Farbanteile, Sättigung, Farbhelligkeit usw.
  • Überdies können die Schüler dann auch noch Aussagen zur farblichen Modellierung treffen (mit Weiß und Schwarz abgemischt, mit bunten Farben abgemischt, flächig aufgetragen, "flackernd" aufgetragen (Rubenisten) usw.


Weitere Anregungen

Farbstudien seit Newton zur Farberkenntnis, aber auch ganz pragmatisch zum Bestimmen von Tier- und Pflanzenfarben.


Christian Friedrich Prange, Farbenlexicon, Halle 1782; genutzt zur exakten Bestimmung von Farben


Für Darwin wurde eine solche Tabelle angeblich vor seiner Reise mit der Beagle vorbereitet - er soll sie aber nicht genutzt haben. Wie man sieht, wird hier unterteilt in Tier, Pflanze, Material.


Eine Farbtabelle aus zwei Farben, um die genauen Farbwerte zu bestimmen.