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Freitag, 30. Mai 2014

Piraten, Schatzkarten und


Was Beltracci kann, können Schüler schon längst: etwas fälschen.

In diesem Fall fälschen die Schüler eine Schatzkarte - davon sind die Abenteuerbücher und - filme ja voll, also eine gute Anregung. 4 Seiten

Danke Ingo

Montag, 19. Mai 2014

Fotografische Selbstinszenierung - Dita Pepe



Bilder ihren historisch-kulturellen und ihren subjektiv-biografischen Kontext einzuordnen - das ist das Anliegen dieser Unterrichtseinheit.

Überblick über die UE:
  1. Übergang von der UE „Das Objekt vor der Kamera, das Subjekt am Drücker“ durch zwei Schülerarbeiten, in denen Männlichkeit inszeniert wurde.
  2. Geschlechterselbstinszenierungen auf Einzel- und Paarfotos: Fokus auf Mimik, Gestik und Körperhaltung. Werkbetrachtung von Daniela Comani und Werbefotos.
  3. Selbstinszenierungen in der Kunstgeschichte. Wie und auf welche Art und Weise stellen KünstlerInnen sich dar?5 Kreative Visualisierung zum Thema Identität/Biografie.
  4. „Wer bin ich, wer könnte ich noch sein…?“ Auseinandersetzungen mit den Arbeiten Dita Pepes
  5. Vertiefende Werkdiskussion über Dita Pepe und Start der fotopraktischen Selbstinszenierungen.
  6. Einführung in die Portraitfotografie (Beleuchtung, Schärfe, Ausdruck, Kopfhaltung, Blickwinkel)6, Fotopraktische Selbstinszenierungen. Zusätzlich wird es eine Lerntheke für SuS geben, die unsicher sind und die fotografische Selbstinszenierung nicht im Kurs sondern zuhause durchführen möchten. 
  7. Abschließende Werkbeurteilung Pepes vor dem Erfahrungshintergrund der eigenen Inszenierungspraxis.
  8. Übung des Verfahrens der Bildanalyse anhand eigener fotopraktischer Arbeiten.
  9. Präsentation der Arbeiten, Evaluation und Ausblick: weitere praktische Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen zum Thema Selbstinszenierung.

Freitag, 16. Mai 2014

Design, Parfüm, Niveaus und Methoden

Ergebnisse der Seminararbeit zum Thema Design, Parfüm, Niveaus

Neben den Schnitzübungen, den Vorzeichnungen usw. (kann man in diesem Blog an anderer Stelle finden) haben wie folgendes gemacht:

Aufstellübung zum Thema Niveaus mit angeregten Diskussionen

Ergebnisse der Überlegungen zu den Niveaus







 ... welche Seife ist geeignet für Soapcarving?


LINKS zu interessanten und brauchbaren Quellen zum Thema


Übersicht zu Formen (Firmenkatalog)

Das Perfumer-Book - eine irre Sammlung von Dokumenten zum Thema



Elementare Gestaltung und morphologischer Kasten (Uni-Dokument)

Morphologischer Kasten (Beispiel aus einem Buch)
Grundsätze für kreative Teamarbeit (Anleitung)


Kanban mit Schülern (Website - englisch)

Freitag, 9. Mai 2014

Emotionale Wirkung von Farbe

Das kann man ziemlich praktisch machen. Man benötigt dafür eine S/W-Vorlage, z.B. solch eine:


Dazu nimmt man ein Bild (hier von Kirchner), wählt in Photoshop oder ähnlich "Konturen nachzeichnen" und wandelt das Bild dann in S/W um. 
Das ist der "Matte-Painting-Hintergrund für ein Theaterstück und wird in A3 als Vorlage für die Schüler kopiert.
Dann braucht man noch eine Vorlage für ein Theaterstück, möglichst einfach, mit mindestens vier Akten:
  • A) Anfang - wie sind bei den Guten, es ist friedlich, schön ruhig, nett usw.
  • B) auf den Konflikt hin - es wird unruhig, unbestimmt, in Richtung gefährlich, das Böse erscheint
  • C) Konflikt - Auseinandersetzungen, Gewalt, Streit, Bedrohung, das Böse zeigt seine Krallen
  • D) Lösung - das Böse wird besiegt, die Guten gehen gestärkt aus dem Konflikt hervor.

Dann gehts folgendermaßen weiter:

  • Welche Emotionen sollen per Farbe in den Akten visualisiert werden? Unser Bühnenbildner hat da einen einfachen Trick; er projiziert einfach eine Farbvorlage auf die Hintergrundgrafik.
  • Die Schüler fertigen dazu Entwürfe an, indem sie die A3-Vorlage mit Pastell-Stiften farbig gestalten.

Methodisch

  • Die Klasse wird in vier Gruppen unterteilt (jeder erhält einen Zettel mit einem Buchstaben - A B C D) und arbeitet zunächst für sich alleine.
  • Dann setzten alle As usw. zusammen und vergleichen ihre Bilder. Über ein Ranking wird festgestellt, welches der zu vermittelnden Emotion am nächsten kommt. Ggf. können auch "Überleitungen" zum nächsten Akt definiert werden.
  • In der Auswertung schreiben dann die Schüler in einer vergleichenden Tabelle (Emotionen als Kategorien) die Farben, die Farbkombinationen und das Verhältnis von der Kleinteiligkeit der Muster  zu kompletter Flächigkeit. 


Weiterführung
Im Vergleich kann das dann mit einer anderen Kombinationen, als Einzelarbeit beispielsweise, wiederholt werden.
Beispiel:

  • Grundlage können sein: Hausfassaden, Zimmer-Innenansichten, Straßenzüge, verschiedene Formen von Landschaften, Unterwasserwelten ...
  • Natürlich kann das "Stück" auch modifiziert werden (hilfreich: Plotsammlungen - gibts in den Stadtbibliotheken oder irgendwelche Filme oder Theaterstücke). 
  • Und mit dem Musikkollegen kann man dann die passende Musik dazu finden.




Waldschrate, Vogelscheuchen, Waldgeister - seltsame Figuren auf dem Schulgelände (keine Lehrer!)


lustige,gutgelaunte, kuriose, komische, furchteinflößende, seltsame, runzelige, miesepetrige, leberwurstbeleidigte, alte, geheimnisvolle und sagenumwobene
Wesen erstellen mit vorgefundenen Materialien und in der Natur ausstellen. Eine Anleitung auf zwei Seiten.

Danke Ingo




Donnerstag, 8. Mai 2014

Domino



Ein Domino-Spiel um in Gruppen spielerisch Kenntnisse zur Kunstgeschichte zu erwerben. Ca. 80 Karten

Spielanleitung:
Es gibt insgesamt über 80 Karten. Auf der linken Seite ist immer ein Bild, auf der rechten Seite ein Text. Nur passen Bild und Text nicht zusammen. So steht etwa neben dem ersten Bild mit der Steinzeit-Malerei "Realismus".
Die Schüler müssen also folgendes tun:
für die linke Seite muss der passende Text gefunden werden (also der Text über Steinzeit-Kunst)
für die rechte Seite muss das passende Bild gefunden werden (als das Bild zum Naturalismus).
Schon hat man eine Dreierreihe. Dann gehts weiter. Links eine Karte daneben, recht eine Karte daneben. Die Schüler müssen also den Text gut durchlesen und die entsprechenden Bilder finden. Klappt mit ein wenig Vorbildung ganz gut. Der Gewinner hat die längste Reihe.

Legespiel


22 Seiten ca. 30x30 (also A3 auf ein quadratisches Format beschneiden).

Mit diesem Spiel kann man Sätze zum Bereich Kunst bilden - so eine Art Scrabble mit ganzen Wörtern. Z.B. Kunst ist Anti-Zauber. Es kommt darauf an, möglichst lange "Sätze" waagerecht und senkrecht zu bilden. Ich habe die Seiten auf dickerem Papier ausgedruckt und wir legen diese dann auf den Fußboden.

Erweiterungen

Montag, 5. Mai 2014

Fotostory mit allen Schikanen


Wie entwirft man einen guten Fotoroman? Hier ein Projekt mit den nötigen Unterlagen.
... Unser jetziges Kunstprojekt ist es, selbst in Gruppen eine Fotostory bzw. – wenn ihr wollt – eine Foto-Love-Story zu gestalten. Teilt euch dafür in Gruppen von 4 – 6 Personen ein. Sucht euch Leute aus, mit denen ihr über einen längeren Zeitraum gut zusammen arbeiten könnt. Die Gruppen sollen möglichst nicht nur aus Mädels oder nur aus Jungs bestehen. Bevor wir starten, lernt ihr, wie man eigentlich einen richtig guten Fotoroman entwirft. Das ist nicht so einfach, kann aber eine Menge Spaß machen. Los geht’s! 

Aus dem Inhalt
  • Phasen einer guten Fotostory
  • Eure eigene Story
  • Gestaltungsmerkmale einer Fotostory
  • Übersicht über die Gestaltungsmittel
  • Storyboard des Regisseurs 
  • Tipps und Tricks zur Fotografie
  • Allgemeiner Tüddelkram 
  • Konferenz der Fotografen und Schauspieler

Danke, Ingo

Donnerstag, 1. Mai 2014

Farbsysteme und Farbproben - Paula Modersohn-Becke, Delacroix u.a.



Sieht auf den ersten Blick langweilig aus, ist es aber nicht.

Paula hat ihr Farbsystem angeblich bei Delacroix gesehen (von dem ist diese Postkarte). Ich habe dauzu keine Zeichnung gefunden, dafür aber andere Dinge, z.B. diese Postkarte.

Hier heißt es:
Monsieur Haro, marchand de couleurs,
Rue du Colombier, près la rue des petits augustins 
(dann gehts offenbar auf der Rückseite weiter - eine Bestellung von Farben)
Les 2 vessies de cobalt en une seule, toutes les autres séparées.
M. Delacroix salue Madame Haro et la prie de vouloir bien lui faire broyer sur le champ 6 vessies de blanc de plomb, 6 de jaune de Naples, 2 d’ocre jaune, 2 de cobalt, 2 de noir de pêche, le tout plus liquide que les couleurs qu’on prépare pour tout le monde. Il passera sans faute demain matin mardi pour les prendre, à 7 heures. Il la prie de faire en sorte que cela soit tout à fait terminé ce soir.
Ce lundi 28 octobre.
Es handelt sich hier um eine Bestellung verschiedener Farben bei einem Farbenhändler.

Dann gibts da noch einen "essais de couleurs", auch von Delacroix. (bedeutet nicht Essay sondern "Versuch").


Das ist eine Fundgrube, darin haben sich alle möglichen Künstler versucht, z.B. Turner.


Also: Warum nicht auch in der Schule?

Wie auch immer:
In Paulas Notizheften taucht dann diese Art von Zeichnung auf (das Farbdreieck, darf man leider nicht fotografieren): 


den rechts markierten Bereich (Violett/Grün/Blau) schreibt sie einigen zeitgenössischen Künstlern zu (Nabis).

Das fand ich eine gute Idee, nämlich:
  • sich gegenseitig Postkarten schreiben mit Farbsystemen oder mit Farbtabellen, die man benutzt (z.B. im Rahmen eines Schüleraustauschs oder so ähnlich), oder "schreibe eine Postkarte an dich selbst" (bei jeder praktischen Aufgabe);
  • Farbversuche - das scheint ja unbedingt aufhebenswert zu sein - da könnte man ja zu jeder praktischen Aufgabe eine separate Ausstellung zu den Farbversuchen machen,
  • mit Paulas System - in einem Farbdreieck markieren, welche Farben der Künstler (oder man selbst) vorwiegend nutzt - kann man auch sehr schön eine Art künstlerisches Notizbuch erstellen,
  • man kann auch natürlich sehr schön Farbpaletten der Natur (eines meiner Lieblingsthemen) erarbeiten (z.B. die Farben des Sandsteins) oder wie hier, die Farben von Hibiscus, man denke nur an Séraphine; schöne Aufgabe für Schülergruppen.



  • Eine weitere interessante Möglichkeit für Schüler, ihre Farben zu bestimmen und so genaue damit zu arbeiten habe ich auf der Webseite http://www.handprint.com/ gefunden. Da gibt es nämlich die verschiedensten Untersuchungen zum Farbkreis und zur Mischung von Farben; nebenbei - eine super ausführliche Seite. Unter anderem:




  • Hier ordnet man seine Farben im Farbkreis nach Farbton an, auch eine schöne Übung.
  • Genau so interessant:

  • Hier kann man sehen, wie man ähnliche Farbtöne durch Mischen verschiedener Farben erzeugen kann (blau eingekreist); das wäre auch einmal eine interessante Übung mit einem Leistungskurs zum Thema Farbe.






Referate - Listen




Zwei Listen zum Thema Referate:
Beurteilungsgbogen individuell nach Kriterien; für eine Gruppe (Liste)

Danke Ingo




Cartoon Mai 2014