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Donnerstag, 27. Februar 2014

Red Hot Chili Peppers und Erwin Wurm



Körper als Skulptur: lebendige Skulpturen

„One minute-skulptures“ von Erwin Wurm
  • Das Thema Körper nimmt in dem Alter der Schüler eine immer wichtigere Rolle ein, deshalb ist es auch wichtig ihn kreativ, lustvoll und spielerisch zu erproben.
  • SuS sind überall mit inszenierten Körperbildern der Werbung konfrontiert, diese wirken normativ und identätsbildend auf sie ein, sie haben Vorbildcharakter und forcieren Schamgefühle (S.9, K+U Nr. 329/330)
  • „Hierzu kommt, dass die Jugendlichen aufgrund ihrer früher körperlichen Reife und der vorwiegend lediglich virtuellen Kontaktpflege zu Freunden und Partnern im „tatsächlichen Kontakt zu Altersgenossen meist körperlich bedürftig“ (Seror 2006) “ (S.8, K+U Nr. 329/330).
Die Schüler sollen - ausgehend von Erwin Wurms Plastiken und seinen „one minute sculptures“ - das ihnen zur Verfügung gestellte Material erproben und eigene Plastiken erstellen.
In Gruppen werden sie aufgefordert neue Kombinationen aus Körper und Material zu erfinden um so selbst zu Körperskulpturen („Minute-Sculptures“) zu werden.
Mit dem vorgegebenen Material können sie ein Verfahren der Verfremdung und Deformation erproben und eine lebendige „Skulptur“ gestalten. Sie stehen im Spannungsbereich ihrer eigenen Ideen, der Möglichkeiten des Materials, und des eigenen Körpers und können hier experimentell vorgehen. Sie setzten ihren Körper ein und sammeln so spielerisch Material- und Körpererfahrungen.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Kurzvorträge - Surrealismus


Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt). 

Sonntag, 23. Februar 2014

Referate und Instruktion: Lithographie, Siebdruck, Tiefdruck, Hochdruck

Referate und Instruktion
Wir haben Referate und Instruktion am Beispiel Druckverfahren nach ausgewählten Kriterien miteinander verglichen. Zuerst unsere ersten Vorstellungen.



Dabei haben wir so viel Druckverfahren wie möglich ausprobiert und unsere Liste erweitert und diskutiert.

Wie kann man gut in der Schule drucken?


Siebdruck

  • mit einer Papierschablone negativ; die legt man unter das Sieb, flutet dieses und druckt.


Freitag, 21. Februar 2014

Außerirdischer Komplementärkontrast




Vorher: eine der Basisübungen zum Komplementärkontrast.
In einer der letzten Stunden habt ihr den Komplementärkontrast kennengelernt: 
Wenn ihr bestimmte Farben kombiniert, steigern sich diese in ihrer Wirkung: 
  • Rot und Grün
  • Blau und Orange
  • Gelb und Violett

Diese Farben verhalten sich komplementär zueinander und bilden in der jeweiligen Kombination einen Kontrast. 

Aufgabe für eine Doppelstunde + ggf. eine Zusatzstunde
  1. Zwei Außerirdische von unterschiedlichen Planeten begegnen sich. 
  2. Erstellt vorab eine Skizze mit Bleistift, wie die Außerirdischen aussehen sollen. Als Anregung seht ihr die Beispiele. Euch fallen aber bestimmt noch ganz andere, interessante extraterrestrische Wesen (so werden Außerirdische auch genannt) ein.
  3. Gestaltet ein Bild auf einem Zeichenblockblatt, bei dem ihr einen oder mehrere Komplementärkontraste einsetzt, so dass eure Motive richtig „leuchten“ bzw. hervorstechen. 
  4. Haben die Außerirdischen vielleicht andere Vorstellungen von diesen Kontrasten? Probiere neue Kontraste aus und begründe deine Entscheidungen.
  5. Einige der Wesen möchten sich in ihrer Lebensumgebung verstecken, andere möchten da besonders auffallen. Erstelle zusammen mit deiner GruppeSchneide deine Wesen aus und stelle sie vor verschiedene Hintergründe. Erstelle eine Reihenfolge. Auf welcher Farbe fallen sie besonders auf, auf welcher weniger, wo "verschwinden" sie fast? (ACHTUNG: vorher Ausschneiden üben; viele Kinder können komplizierte Formen wie Antennen usw. nicht ausschneiden).
Ähnliche Übungen
Harlekin-Kostüm und Zirkus: Zwei Harlekine treffen sich ... und stehen vor einem Vorhang aus ... Stoff.


Zwei Monster treffen sich .... verstecken sich in einer Höhle


Danke für die Anregungen, Stefanie









Sonntag, 16. Februar 2014

Tape Art und Perspektive


Anamorphosen, optischen Täuschungen und stolze und begeisterte SuS

Vom Verständnis her auf den ersten Blick nicht so schwierig. Mit Tape werden solche Formen auf den Fußboden oder auf die Wand oder sonstwohin geklebt. Ziel ist eine optische Irritation. Das will natürlich gut geplant sein (siehe Anlagen unten)

Umfang: 3 Doppelstunden,
Material: Kreppband, farbiges sieht nachher besser aus, OHP-Folien, OHP-Folienstifte, Fotoausdrucke von den Orten der Schule, Handykamera
Arbeitsblätter: Verlaufsplan, Kriterien, Ideenmatrix

Ergebnis: Pro Schüler eine Dokumentationsmappe, Irritation und Bewunderung in der Schule, stolze und begeisterte SuS.

(Kreppband ist eher für dunkle Wände, z.B. Outdoor geeignet).

Weitere Bilder








Arbeitsbögen usw.




Danke Sandra


Samstag, 15. Februar 2014

Sherman und Barbie Teil 2



So aktuell ist dieses Blog:
Kaum haben wir das Cindy-Sherman und Barbie-Projekt veröffentlicht, macht uns das das bekannte amerikanische Magazin "Sports Illustrated" nach :).

Auf dem Titelbild 2/2014 ist Barbie abgebildet, so ähnlich montiert wie bei uns, nur "ernst gemeint". Der SPIEGEL zitiert dazu aus einem Blog:

"Es ist also wenig verwunderlich, dass kurz nach Bekanntwerden der Kampagne Kritik laut wird. Die Bikini-Ausgabe der "Sports Illustrated" werde Barbie zeigen, das sei ein schlechtes Vorbild für Mädchen, heißt es in einem Blog. Ein Kommentar unter dem Eintrag lautet: "Es ist einfach, sich für seinen Körper nicht rechtfertigen zu müssen, wenn er als Schönheitsideal der Gesellschaft gilt, in der man lebt." Es gibt aber auch andere Stimmen: "Ich habe mich nie mit Barbie verglichen und mich schlecht gefühlt", heißt es in einem weiteren Kommentar." 
(http://www.spiegel.de/panorama/bikini-ausgabe-der-sports-illustrated-barbie-im-badeanzug-a-953033.html, Zugriff am 15.02.2014)

In dem Medien gibts dazu eine interessante Diskussion, auch in TV-Shows. Barbie scheint so eine Art Alptraum für viele amerikanische Frauen zu sein. So wird z.B. moniert, dass ihr Hals zu dünn und zu lang ist.

Weiteres Material - man muss suchen nach:
"Walter Iooss jr. sports illustrated barbie", damit man in etwa einschätzen kann, was  Sports Illustrated für ein Magazin ist (Walter Iooss ist der Fotograf).

Außerdem gibts noch ein Video über das "Shooting".




Da bietet sich doch als Unterrichtsprojekt an:
Vergleich "normale" (sofern man das überhaupt sagen kann) Titelblätter mit Swim-Suit-Fotos  und das Barbie-Posing - welche Gemeinsamkeiten gibt es da; für Ken gibts das noch nicht, da könnte man im Hinblick auf zukünftige Cover dieses Magazins ja mal einige Vorschläge machen. 
Und überhaupt: auch für alternative Magazine wäre das möglich. Wie sehen Barbie und Ken eigentlich aus, wenn sie einen richtigen Sonnenbrand haben oder z.B. aus Versehen an einem ölverschmutzten Strand gebadet haben ...

Siehe auch Teil 1

Donnerstag, 13. Februar 2014

Schrift - Google-Doodle



Aufgabe
Stelle dir vor, Google beauftragt dich, ein „Google Doodle“ zu gestalten, bei dem es um deine Person (z. B. Hobbys, Vorlieben…) und/oder dein Leben in der Schule, beim Sport, im Urlaub, um deinen Wohnort … geht.

Gestalte solch ein Bild auf einem DIN A4-Blatt mit Blei- und Buntstiften. Unten siehst du als Anregung Beispiele.



Zusatzübung 1
Nutze dazu einen morphologischen Kasten:


In die Zellen fügst du Bildideen ein. Dann wählst du die beste Lösung, die dir einfällt. Gestalte erst dann das Logo.

Zusatzübung 2
Erstelle eine Art Google-Doodle mit deinem Namen. 

Danke, Stefanie


Montag, 10. Februar 2014

Neue Pflanzenarten entwerfen und illustrieren




  1. Lies den Artikel und unterstreiche mit einem farbigen Buntstift, was Sinn und Zweck der Pflanzenklappe ist. 

Weltweit erste "Babyklappe" für ungeliebte Pflanzen
Eine Art "Babyklappe" für ungeliebte Pflanzen steht im westfälischen Schöppingen bereit. Die weltweit erste "Pflanzenklappe" soll Menschen, die ihrer Pflanzen überdrüssig sind, ein anonymes Abgeben in gute Hände ermöglichen. Auch neue Adoptiveltern werden von den Initiatoren gesucht werden.
Von der "Pflanzenklappe" können überforderte und frustrierte Pflanzenbesitzer noch bis Ende Februar in dem Künstlerdorf im Kreis Borken Gebrauch machen. Dann soll die Abgabestation in Frankfurt am Main aufgestellt werden. Danach soll sie auch an andere Orte in Deutschland wandern.
Die "Pflanzenklappe" ist Teil des vor kurzem gestarteten Projektes " botanoadopt " der beiden Künstler Rausch und Torsten Grosch. Das Duo hat sich die Pflege und Fürsorge vernachlässigter oder misshandelter Pflanzen auf die Fahne geschrieben. "Wir wollen erreichen, dass Pflanzen nicht einfach weggeworfen werden", sagte Rausch. In Zeiten des Artensterbens dürfe es nicht länger sein, dass Pflanzen jeglicher Art wie Gebrauchsgegenstände behandelt und achtlos wie Müll entsorgt würden. Die Idee für die "Pflanzenklappe", die auf den ersten Blick vielleicht spielerisch und ironisch daherkomme, habe einen ernsten Hintergrund."Die Menschen sollen ihre Wahrnehmung von Natur befragen und überdenken ", sagte Rausch. 
Die ungeliebten grünen Schützlinge bekommen in Schöppingen vorübergehend ein neues Zuhause bei "Botania", einem eigens eingerichteten Schutzraum für verschiedene Gewächse. Alle Pflanzen werden hier mit neuer Erde, Nährstoffen und wenn nötig mit einem größeren Topf versorgt. Nach einer Zeit der Regeneration werden dann geeignete "Adoptiveltern" gesucht. (…)

2. Aufgaben: Stelle dir vor, in der Pflanzenklappe finden sich nach ein paar Wochen äußerst ungewöhnliche Pflanzen, die Botaniker (Botanik = Pflanzenkunde) noch nie zuvor gesehen haben. 
  • Entwirf und zeichne mit Bleistift mindestens 3 nie gesehene Pflanzenarten, die sich in einer „Pflanzenklappe“ befinden (DIN A4-Blatt). 
  •  Setze die Zeichentechniken ein, die du beim Stationenlernen angewendet hast, um die Pflanzen „echt“ wirken zu lassen. Achte hierbei darauf, dass du helle und dunklere Grauwerte einsetzt, indem du z. B. mit dem Bleistift fester und lockerer aufsetzt.
  • Schau dir als Anregung die folgenden Abbildungen an – dir fallen aber bestimmt noch ganz andere, interessante, ganz neuartige Pflanzen mit interessanten Stängeln (gebogen, verschlugen…) ein!

alles als PDF

Zeichentechniken in diesem Blog unter
... und auch unter Lerntheke usw.


Danke, Stefanie




Samstag, 8. Februar 2014

Kurzvorträge: Impressionismus


Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt). 

Kurzvorträge Bühne


Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt). 

Donnerstag, 6. Februar 2014

Beunruhigende Insekten

Neuschöpfung einer Insektenart
Es geht um den Bau eines vergrößerten Insektenmodells, welches die biologischen Merkmale eines Insekts erfüllt und in seinem Aussehen die Anpassung an einen biologischen Lebensraum verdeutlicht. Diese Anpassung darf fantasievoll und etwas „verrückt“ sein.

 Modellvorlage



Schülerexemplare


Lernziel der Stunde: Die SuS überprüfen die Zielorientierung ihrer Arbeitsweise, indem sie im Sinne der Aufgabenstellung den Lebensraum und die daraus resultierenden Merkmalen ihres Insekts beschreiben und dementsprechend die nächsten Bearbeitungsschritte definieren.

Trickfilm und Lyrik, Lyrik und Trickfilm


Aktive Medienarbeit im Deutschunterricht anhand einer Trickfilmproduktion zu lyrischen Texten.


Auszüge aus einer Arbeit; die Arbeitspapiere sind angehängt
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf den Themenbereich der aktiven Medienarbeit im Deutschunterricht. Illustriert wird diese handlungsorientierte Methode aus dem Bereich der Medienpädagogik anhand einer Trickfilmproduktion zu lyrischen Texten. Im Rahmen dieser Schwerpunktsetzung wird der folgenden Fragestellung nachgegangen: Welche Grenzen und Möglichkeiten bietet dieser Ansatz im Hinblick auf die Motivation und die Interpretationskompetenz der SuS? 
Ausgangspunkt sind dabei Lehrerfahrungen im Deutschunterricht. Dass Gedichtinterpretationen fester Bestandteil des schulinternen Curriculums der Eingangsphase sind, löste bei einigen Schülerinnen und Schüler (SuS) Unzufriedenheit und eine passive Haltung aus. Dies machte sich negativ in der Unterrichtsbeteiligung bemerkbar. Schwierigkeiten bezogen sich insbesondere auf die ungewohnte Sprachform und die Komplexität der lyrischen Texte. Den SuS fiel es schwer, einen deutenden Zugang zu den Gedichten zu finden. Daher wurde nach einer motivierenden Möglichkeit gesucht, welche die Lebenswelt der Jugendlichen mit dem schulischen Rahmen verknüpft. Eine Lösung wurde in einem Trickfilmprojekt gefunden, welches ausgesuchte Liebesgedichte im Deutschunterricht behandelt. Dieses Projekt konnte mit einer Lerngruppe der E-Phase erarbeitet werden. Ziel war es dabei, dem Unmut hinsichtlich des obligatorischen Themas entgegenzuwirken und so die Potenziale der literarischen Texte nutzen zu können. 
Die Bildungsstandards der Kulturministerkonferenz im Fach Deutsch beschreiben im Bereich der sprachlichen, kommunikativen und ästhetischen Kompetenzen der SuS einen herausfordernden und abwechslungsreichen Umgang mit Literatur und Sprache. Unterschiedliche mediale Erscheinungsformen werden demnach integriert, um der spezifischen Bedeutung des Faches hinsichtlich der Entwicklung einer Medienkompetenz gerecht zu werden (vgl. Beschluss KMK 2012, S.10). Hier setzt das in dieser Arbeit behandelte Trickfilmprojekt, welches sich dem Bereich der aktiven Medienarbeit zuordnen lässt, an. Damit sollen zum einen die Befindlichkeiten der Lerngruppe und zum anderen die Vorgaben der Bildungsstandards gewahrt werden. 
Die intensive Auseinandersetzung mit Gedichten sowie die filmische Umsetzung können die literarische Rezeptionsfähigkeit des SuS steigern und es wird möglich, individuelle Interpretationen durch die Integration von Gefühlen und inneren Bildern auszudrücken. Ein weiterer Vorteil dieser handlungs- und produktionsorientierten Methode ist ein erleichterter Zugang zum Text durch eine freudvolle und gleichzeitig kreative Auseinandersetzung mit diesem. Diese Potenziale aktiver Medienarbeit in Bezug auf das Fach Deutsch, werden mit der Durchführung des Trickfilmprojektes angestrebt. Die Fragestellung bezieht sich dabei konkret auf die Grenzen und Möglichkeiten dieses Ansatzes im Hinblick auf die Motivation sowie die Interpretationskompetenz der SuS beim Bearbeiten lyrischer Texte.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Direkte Instruktion

Sechzehn Elemente direkter Instruktion 
(Nach:  From Explicit Instruction: Effective and Efficient Teaching by Anita L. Archer and Charles A. Hughes, 2011)
  1. Konzentriere dich auf Anweisungen zu den wesentlichen Inhalte, die Schüler in der Zukunft stärken.
  2. Sequenziere die zu erwerbenden Fähigkeiten (Skills) logisch, hier gibt es natürlich verschiedene Schwierigkeitsgrade, die aufeinander aufbauen.  
  3. Zerlege komplexen Fähigkeiten und Strategien in kleinere Unterrichtseinheiten und unterrichte in kleinen Schritten, um kognitive Überlastungen zu vermeiden..
  4. Designe deinen Unterricht organisiert und konzentriert, um die Zeit optimal zu nutzen und vermeide Abschweifungen. 
  5. Beginne den Unterricht mit einer klaren Beschreibung der Ziele der Lektion und deinen Erwartungen. 
  6. Versichere dich der erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse der Schüler vor Bewertung vor Beginn einer Lektion.
  7. Bereite dich auf Schritt-für-Schritt-Demonstrationen vor und modelliere Lernvorgänge. 
  8. Verwende eine klare und präzise Sprache mit einheitlicher, eindeutiger und den Kenntnissen der Schüler angepassten Terminologie.
  9. Stelle eine angemessene Reihe von passenden Beispielen und unpassenden Beispielen berreit. 
  10. Unterstütze begleitete und unterstütztende Praxis, fördere durch Differenzierung aufbauende Erfolge. 
  11. Fordere häufig Antworten an und plane eine intensive Lehrer-Schüler-Interaktion über Fragen. 
  12. Überwache die Leistungen der Schüler unmittelbar, engmaschig,  und laufend.
  13. Gib unmittelbar förderndes und korrektives Feedback. 
  14. Gib die Lektion angepasst, aber in flottem Tempo, so dass die Schüler sich weder langweilen, noch dass sie nicht mithalten können.
  15. Hilf den Schülern Wissen zu organisieren, mache Zusammenhänge deutlich und stelle Informationen bereit.
  16. Organisiere verteilte und kumulative Praxisanteile, damit Schüler ihre Fähigkeit im Laufe der Zeit an verschiedenen Übungsmöglichkeiten üben. 

Prinzipien direkter Instruktion
  1. Optimiere die zur Verfügung stehende Zeit / Zeit auf Aufgabe. Je mehr Zeit die Schüler aktiv an Lehr- Aktivitäten teilnehmen, desto mehr lernen sie.
  2. Unterstütze hohe Erfolgslevel. Je erfolgreicher Schüler sind, desto mehr engagieren sie sich.
  3. Steigere inhaltliche Anforderungen. Je mehr Inhalte effektiv und effizient abgedeckt werden, desto größer ist Lernpotenzial.
  4. Lass die Schüler viel Zeit in instruierten Unterrichtsgruppen verbringen. Je mehr instruierten Unterrricht Schüler erhalten desto mehr lernen sie.
  5. Strukturiere den Unterricht aufbauend. Das ermutigt Schüler zu selbstständig Lernenden zu werden.
  6. Sprich verschiedene Formen von Wissen an - Sachinformationen, wie kann man Verfahren nutzen, Umsetzung von Fähigkeiten.



Dienstag, 4. Februar 2014

Kurzvorträge Pointillismus




Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt). 

Neue Bakterienart - Komplementärkontraste

  


Aufgabe: Lies den Text und überlege dir, wie die neu entdeckte Bakterienart aussehen könnte:
  • Zeichne auf einem Zeichenblockblatt mit Bleistift eine interessante, ungewöhnliche Form – oben siehst du Abbildungen von bekannten Arten als Anregung – Du kannst auch verschiedene neue Formen miteinander kombinieren.
  • Gestalte deine neu entdeckte Bakterienart mit unterschiedlichen Farbtönen aus. Verwende hierfür Buntstifte.
  • Setze mindestens einen Komplementärkontrast ein (Rot-Grün/Gelb-Violet/Blau-Orange), um die Bakterienart farblich hervorzuheben.
  • Halte das Blatt zwischendurch weiter weg oder bitte deinen Nachbarn, es weiter weg zu halten, um zu überprüfen, ob die Farben leuchten und die Form interessant und ungewöhnlich wirkt.

Gib deiner neu entdeckten Bakterienart einen selbst erfundenen Namen. Schreibe diesen auf die

Rückseite. Wenn du noch Zeit hast: Schreibe auf, welche Eigenschaften deine Bakterienart aufweist.

Bildbeispiele für Bakterien

Montag, 3. Februar 2014

Kurzvorträge Expressionismus



Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt). 

Männerphantasien





Eine Sammlung von 
Frauendarstellungen von Eva bis Julia Parker

Mit Glossar und einer Aufgabenstellung.

Eine Sortieraufgabe
Ca. 40 Bilder

Aufgabe:
Auf den folgenden Seiten findest du Abbildungen zur Motivgeschichte „Frau“.
Breite die Bilder auf einem Tisch aus und versuche diese zu kategorisieren -
welche ähneln einander, welche nicht. So kannst du vielleicht herausbekommen,
welche Motive Maler zur Darstellung von Frauen benutzen.
 Wichtig
Überlege dazu folgendes:
• Welche Kategorien wirst du wählen und warum?
• Welche Merkmale haben die einzelnen Kategorien?
• Woran kann man die einzelnen Kategorien möglichst trennscharf voneinander
unterscheiden?
 Beispiel aus der Männerwelt
Tapfere Männer kämpfen immer gegen irgendetwas an, zum Beispiel gegen Drachen,
Löwen usw (nur nicht gegen den Staubsauger). Das gibt es in verschiedenen
Ausformungen, z.B. als Siegfried oder als St. Michael, als Samson usw. Auf
den Bilder kann man das immer eindeutig erkennen (Mann, Tier), kämpfende
Position, Kleidung, Gesichtsausdruck.
 Was musst du machen?
• Bilder sortieren
• Merkmale bestimmen
• für die Gruppen eine Überschrift fi nden und gut lesbar auf eine Karte schreiben
• eine Erklärung zum Typ vorbereiten
• deine Ergebnisse vortragen
Wenn alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgetragen haben, musst du „unstimmige“
bilder nochmals genauer untersuchen. In welche Kategorien könnten sie passen

und warum.


Samstag, 1. Februar 2014

Kurzvorträge Licht



Probiere ich seit einiger Zeit mit Erfolg aus: zu Beginn jeder Stunde fünf Minuten Kurzvortrag, manchmal etwas länger,  und ein kurzes Gespräch. Das macht bei einem Leistungskurs Kunst 80X5 Minuten aus; ganz schön viel, finde ich.
Hier gibts die PPT-Datei dazu mit kurzen Texten. Empfehlenswert - wegen der Spannung - aus einer Folie insgesamt 3 zu machen: Bild 1, Bild 2 und beide zusammen (wie gezeigt).