Browser & Passwort

Mailen Sie mir Ihre Fragen & Beiträge: roland(at)buehs.com. Einige Dokumente sind geschützt: PW 28215

Samstag, 28. September 2013

Neues von der Bildbearbeitung in Ebenen

Wie schon im Beitrag KLONEN dargestellt, werden Ebenen zusammen montiert. Die Aufgabe wurde mit der Interpretation eines spätgotischen "Wanderbildes" verbunden, das eine sich entwickelnde Handlung zeigt.



Das sollten die Schüler auch leisten - nämlich eine Handlung darzustellen, diesmal mit mindestens fünf Ebenen. Zusatzaufgabe konnte dabei sein, einzelne Elemente zu retuschieren.







Freitag, 27. September 2013

Holzklötzchen + CAD

Es gibt ja immer wieder den Verweis darauf, dass man im Fach Kunst zuerst etwas analog können muss, bevor man es digital umsetzen kann oder so ähnlich. Was wäre das bei CAD?
  • Moderne Architektur-Programme wie z.B. Sketch-Up arbeiten ja weniger aus Grundriss und Seitenriss heraus als auf so eine Art "Mauern-setzen-Technik". Da konstruiert man Architektur, indem man Wände übereinander stapelt.
  • Analoge Umsetzung: Man besorgt sich einen Haufen kleine Holz-Rechtecke, am besten gleich in den entsprechenden Maßverhältnissen (z.B. 1:100) und klebt sie zusammen.
  • Das können auch schon die ganz Kleinen, wie die Fotos zeigen. Die machen aus diesen Holzstückchen schöne Phantasiemodelle.
  • Woher das Holz? Tischlerei um die Ecke oder kostenlosen Verschnitt vom Baumarkt.
  • Weiter gedacht:  Geht natürlich auch mit Styropor oder Holzpappe









Schraffuren und der Restaurator-Job

So ein Pech! Eben hat Johannes Nickelboom geglaubt, er sei reich, denn er hat in einer Mappe eine Zeichnung von Morandi gefunden.
Bei näherem Hinsehen muss er aber feststellen, dass aus ungeklärter Ursache ein Teil der Zeichnung irgendwie weg ist, was man auch deutlich sehen kann.
Er überlegt, ob er das Bild selbst restaurieren soll, aber erweiß nicht so recht. Gott sei Dank ist sein Nachbar, und das bist zufällig Du, Restaurator und er bringt dir die Zeichnung. So sieht sie aus.

Du fackelst nicht lange und probierst aus, wie man die Zeichnung wieder vervollständigen kann. Möglichst so, dass das keiner merkt.

Probiere aus 
Grundlagen
  • Mit welche Stiften kannst du das Bild am besten retuschieren? 
  • Schlage ein Verfahren vor und begründe es.

Montag, 23. September 2013

Kunstgeschichte Übersicht mit Arbeitsblättern

... habe ich für meine Schüler gemacht, wird ständig erweitert...
  • einzelne Epochen der Europäischen Kunstgeschichte, 
  • immer eine kurze Zusammenfassung, 
  • dann mehrere Bilder + Fachvokabular, 
  • als Arbeitsblatt downloadbar
  • mit Übersichtstext (noch nicht bei allen Epochen)
  • Prüfungsfragen (noch nicht bei allen Epochen)
Zum Link

Anregungen und weitere Texte usw. erwünscht!
   Liste der Epochen
Überblick zu einer Epoche

Freitag, 20. September 2013

Arbeitsblätter zur Kunstgeschichte

 Beispiel

Eine Sammlung von Übersicht-Arbeitsbögen zur Kunstgeschichte:
immer 
Ägypten-Bildblatt.pdf
Barock-Bildblatt.pdf
Barock-Österreich-Bildblatt.pdf
Bauhaus.pdf
Bauhaus1-Bildblatt.pdf
Bauhaus2-Bildblatt.pdf
Dadaismus-Bildblatt.pdf
Dadaismus.pdf
De_Stijl-Bildblatt.pdf
De_Stijl.pdf
Eat_Art.pdf
Expressionismus-Bildblatt.pdf
Expressionismus.pdf
Futurismus-Bildblatt.pdf
Futurismus.pdf
Gotik-Bildblatt.pdf
Impressionismus-Bildblatt.pdf
Impressionismus.pdf
Jugendstil-International-BB.pdf 
Jugendstil-Wien-Bildblatt.pdf
Jugendstil.pdf
Karolinger-Bildblatt.pdf
Konstruktivismus.pdf
Konstruktivismus1-Bildblatt.pdf
Konstruktivismus2-Bildblatt.pdf
Kubismus-Bildblatt.pdf
Kubismus.pdf
Mesopotamien-Bildblatt.pdf
Nationalsozialismus-BB.pdf 
Neoimpressionismus-BB.pdf 
Ottonen-Bildblatt.pdf
Pop_Art-Bildblatt.pdf
Pop_Art.pdf
Römer-Etrusker-Bildblatt.pdf
Romanik-Bildblatt.pdf
Secession.pdf
Surrealismus-Bildblatt.pdf
Surrealismus.pdf
Urgeschichte1-Bildblatt.pdf
Urgeschichte2-Bildblatt.pdf
Videokunst-Bildblatt.pdf
Videokunst.pdf
Wiener-Werkstaette.pdf

Lernen an Stationen - Lernfortschritte darstellen

Wie man den Lernfortschritt der Schüler darstellt, hat mich immer wieder bewegt. In den Lerntheken in diesem Blog kann man Beispiele finden. 
Diese Sammlung von Arbeitsblättern und umzu arbeitet vor allem mit Post-Its (oder ähnlich). Viele der Arbeitsbögen muss man deshalb vielleicht auf DIN A3-vergrößern. Ein Poster ist auch dabei. 
Links sind unten.


  

  • Das Poster links hilft, die Ergebnisse zu visualisieren. Es ist in Anlehnung an KOLB gestaltet. 
  • Hier können Schüler ihre Ergebnisse aus dem Arbeitsbogen rechts einkleben. Der muss vielleicht für jede Station kopiert werden - kann man auch sonst im Unterricht benutzen.
  • Das Poster gibt es auch geteilt in zwei Hälften (2 X A3 ist A2). Sonst schreibt man das auf ein großes Poster - ist ja nicht viel Text.

Montag, 16. September 2013

Bildbeschreibung - Körperhaltungen

Hier geht es um zwei Bilder von Mary Cassatt - wie kann man diese vergleichend so beschreiben, dass man sie richtig voneinander unterscheiden kann.



  • Du befindest dich mit drei deiner Kollegen in dem berühmten Auktionshaus Moneyby´s und sollst für einen anonymen Käufer ein Bild ersteigern - die liegen leider nur in SW-Repros im Katalog vor.
  • Der anonyme Käufer beschreibt für dich das Bild in einem kurzen Memo: "Das Bild zeigt eine Frau mit Kind". 
  • Offensichtlich gibt es da ein kleines Problem. Du musst am besten eine kurze eMail an den anonymen Bieter schicken und ihm erklären, was auf dem Bild zu sehen ist. Allerdings konzentrierst du dich nur auf die Haltung von Frau und Kind. Was muss die Mail enthalten, damit man zweifelsfrei das richtige Bild beschreibt? Erstelle eine Kriterienliste (auf Overhead-Folie).

Sonntag, 15. September 2013

Porträts mit Kohle und weißer Kreide - Betty Edwards lässt grüßen

  
 

Kurzübersicht
Auszüge und Materialien zu einer Lehrprobe: 
  • Theorie, Porttät, Methodisches, Stundenverlauf
  • Arbeitsbögen usw. unten auf der Seite


Die Theorie 

Nach Edwards ist das menschliche Gehirn in zwei Hälften aufgeteilt: Die linke Gehirnhälfte (L-Modus) ist in der Regel verbal, analytisch, rational, logisch, linear und auf das Verwenden von Symbolen ausgerichtet; die rechte Hälfte (R-Modus) dagegen orientiert sich an dem konkreten, realen, gegenwärtigen Augenblick und arbeitet nonverbal, synthetisch, nichtrational, intuitiv und ganzheitlich. Forschungen über die Funktionen der Hirnhemisphären bezüglich der visuellen Wahrnehmungen deuten darauf hin, dass die Fähigkeit zu zeichnen vermutlich davon abhängt, ob der oder die Zeichnende beim Zeichenprozess Zugang zum R-Modus hat, da die rechte Gehirnhälfte visuelle Informationen auf eine für das Zeichnen geeignete Weise wahrnimmt und verarbeitet, wogegen die Funktionsweise der linken Gehirnhälfte „einer differenzierten, realistischen Wiedergabe des Wahrgenommenen in Form einer Zeichnung möglicherweise zuwiderläuft“. 

Freitag, 13. September 2013

Mit den Händen fühlen - eine Doppelstunde


 

Auf den Spuren von Urzeitwesen

Die Doppelstunde ist die einführende Stunde in das plastische Gestalten mit Ton und dient dazu, das Material als Gestaltungsmittel kennenzulernen und die SchülerInnen für ein neues, ganzheitliches Wahrnehmungsverhalten zu öffnen. Laut dem Lehrplan für Klasse 5 sollen Bildwerke in engem haptischen Kontakt mit dem Material entstehen. In einer ersten Experimentierphase, sollen mit Hilfe von Tastkästen plastischen Qualitäten erfahren werden, die nur im Fühlen wirklich zu begreifen sind.
Weiter sieht der Lehrplan ein intuitives Entwickeln manueller Fertigkeiten vor.
Während dem spielerischen Erkunden der Materialeigenschaften im Dunkeln wird gleichsam die Fähigkeit, feinfühlig auf das Wahrgenommene zu reagieren, entwickelt. 
Die körperhafte Darstellung "Flüchtender Urzeit-Wesen" gibt die Möglichkeit, im praktischen Tun die erworbenen Fertigkeiten und Bearbeitungsmöglichkeiten an einer konkreten Aufgabe zu erproben, zu üben und weiterzuentwickeln.
Die Stunde ist sinnvolles Glied eines Gesamtprozesses, bei dem unterschiedliche bildnerische Mittel bei ähnlichem Motiv zum Einsatz kommen und somit deren Wesenseigentümlichkeiten verglichen werden können. In der vorigen Stunde wurden die Urzeitwesen zeichnerisch festgehalten und durch den Ausbruch eines Vulkans malerisch "in die Flucht geschlagen". In der nächsten Doppelstunde sollen die Urzeitwesen - die zwischenzeitlich zu Fossilien versteinert sind - auf einer Zeitreise in die Gegenwart von einem Forschungsteam wiederentdeckt werden. Die Spuren des Fossils werden dabei mit verschiedenen strukturbildenden Utensilien wie Schrauben, Nüssen, Ketten (...) in eine Tonplatte eingestempelt und mit Gips ausgegossen. Dabei lernen die SchülerInnen das Verfahren des Negativ-Abdrucks (Vorbereiten eines Reliefs) und eine Abgußtechnik kennen.
Bei einer abschließenden "internationalen Forscherkonferenz fossiler Funde" soll eine spielerische Annäherung an die Betrachtung plastischer Formen erfolgen.

Etappen einer Zeitreise der Weltentstehung veranschaulichen somit gleichsam den Einblick in das Spektrum künstlerisch-reflexiver Gestaltungsmöglichkeiten.

Mittwoch, 11. September 2013

Dienstag, 10. September 2013

Porträts durch die Glasscheibe


 Ganz einfach, so ein expressionistisches Porträt. Habe ich im Seminar und in der Schulke ausprobiert - klappt vorzüglich (hatte ich in Bonn gesehen). Man benötigt
  • eine Glasscheibe
  • Farbe
  • Pinsel
  • Papier

Details
Die Glasscheibe sollte mindestens  A4, besser A3 groß sein. Ich habe Plexiglas genommen - das erscheint mir weniger unfallanfällig.
Als Farbe haben wir alles mögliche ausprobiert. Gut funktioniert Acryl mit Retarder, Linolschnittfarbe. Tempera ist weniger geeignet, trocknet zu schnell an.
Papier - muss man ausprobieren, funktioniert eigentlich fast alles.
Pinsel - bei einer schneller trocknenden Farbe einen größerren Pinsel nehmen.


Schritte
Glasscheibe vor das Gesicht halten, Umrisse oder was man sonst noch will, durchmalen.

Ggf. etwas nachbessern.

Glasplatte hinlegen, Papier drauflegen.

Mit der Hand fest streichen.

Papier abnehmen

Fertig.
So sieht die Glasplatte hinterher aus


Beispiele

Freitag, 6. September 2013

Performance - Aufgabenbereiche + Dokumentation

Sammlung verschiedener Elemente zum Thema


Beispiel aus dem Seminar

Essentials aus dem Seminar 

  • der zentrale Punkt der Handlung (der die Punkte) müssen gut wahrnehmbar sein,
  • Störungen sind immer mit dabei
  • Proben ist notwendig
  • nicht alle Teilnehmen benötigen alle Planungspapiere -  manchmal ergeben sich Dinge von selbst
  • gut ist, wenn man die Performer anblicken kann
  • man benötigt auch einen Regieassistenten, damit man nichts vergisst
  • Sound ist schön aber nicht so einfach machbar (Fell aufs Mikro kleben)
  • unfreiwillige Statisten einbinden ist gut, klappt aber nicht immer 


Sicherheit
Es muss sichergestellt sein, das die Schüler sich nicht eine Blöße geben können. Das betrifft sowohl anzügliche Gesten u.ä. als auch unfreiwillige Preisgaben von Dingen, die man nicht preisgeben will (vergleichbar mit den Dingen, die man lieber nicht bei Facebook zeigen sollte).
Wer das missachtet, hat ein Problem. Deshalb: Ausweichen auf eine Dokumentation -  hier können Schüler all das entfernen, was sie nicht zeigen wollen.



Kleine Übersicht
  • Themenbeispiele in Form einer morphologischen Matrix
  • Grundstrukturen für eine Veränderung
  • Bögen zu Planung und Dokumentation
  • Beispiele von Künstlern (Wesites oder Videos)
alle Arbeitsbögen unten auf dieser Seite

Themenbeispiele

Morphologische Matrix für den Entwurf einer Performance (mit Dopplungen) 



Dienstag, 3. September 2013

Kreidemenschen - how are you today?

Eine schöne Idee und ganz einfach - mit Kreide in Silhouetten hinein malen.

Schritte:

  • Kleines Kapitel über Gesten in der Kunstgeschichte, in der Werbung usw.
  • Ausprobieren hinter einer großen Papierfläche, die von hinten ausgeleuchtet wird. Dazu nimmt man einfach eine Tür, hängt vor die Öffnung eine lange Papierbahn (Makulaturpapier - gibts in jeder Schule), dahinter irgendeine Beleuchtung und schon sieht man die Schatten (siehe auch den Beitrag zu Wutbilder).
  • Kriterium: kann man die Geste erkennen oder nicht (hier ist in der Kunstgeschichte ein schöner Vergleich fällig zwischen Renaissance und Barock, die Umrisse von Personen betreffend)
  • Die Schüler proben verschiedene Figuren-Konstellationen gegen einen hellen Hintergrund aus, das wird fotografiert (am besten draußen gegen eine helle Wand - ich habe dafür bei den Fotoausrüstern ein großes, weißen Filztuch gekauft). Eine solche Aufnahmetechnik erlaubt auch die Darstellung von Sprüngen usw.