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Montag, 1. Juli 2013

Künstlerbücher




Schritt 1: Was ist Layout?
Die Schüler erhalten einige "Bastelvorlagen" - Texte und Bilder auf Overhead-Folien, die sie zuerst zu einem einseitigen Layout, dann zu einem doppelseitigen Layout in Gruppen anfertigen und dann vorführen.
Dazu nimmt man Blindtext aus http://www.blindtextgenerator.de/, einige macht man größer -  als Überschriften und nimmt einige Bilder (passen zum Thema: Porträts und Kunstwerke).




 

Die Fragestellungen laufen darauf hinaus "Was ist ein ausgeglichenes Layout?" - woran erkennt man das?

Schritt 2: Muss es ein ausgeglichenes Layout sein?
Diese Frage wird über den Umweg einer kleinen Scribble-Einlage geklärt. Wie untersuchen einige Scribbles.
 

 

Schritt 3: Eigene Scribbles
Ein "allgemeines" Künstlerbuch wird geplant. Dazu nehmen wird diese einfache Heftform:

Angelegt werden: Inhaltsverzeichnis und Textseiten.


Schritt 4: Klassisches Layout
  • Hierfür wählen wir ein Layout-Vorgehen an der Wand/auf dem Tisch. 
  • Wir zeichnen die Grids vorher in hellblau oder pausen sie am Fenster durch.
  • Die Fotos werden bearbeitet, es wird eines freigestellt mit umlaufenden Text (einfach aus dem Blindtext schnibbeln) - jeder erstellt so ein Musterbuch für Layout. 

Schritt 5: Die Aufgabenstellung - hier für Künstler, die Stillleben hergestellt haben.
Ziel ist, die Schülern von dieser Wikipedia-Kopiererei abzuhalten. Die Texte sollen - soweit möglich - per Hand geschrieben werden. 
Die Texte sollen in der Regel keine Kunstlexikon-ähnliche Texte sein, sondern Autobiographien, Texte  oder Briefe von Freunde, Mäzenen, Leserbriefe usw.

Aufgabenstellung
Für dieses Buch benötigst du Texte, Bilder, Materialien. Die Texte können mit der Hand  oder mit dem Computer geschrieben werden. 
  • Das Buch muss mindestens 16 Seiten haben.
  • Die Texte müssen in verschiedenen Formen vorliegen (z.B. Briefe, Erinnerungen usw.); es darf keine einfache, „neutrale“ Künstlerbiographie sein (ähnlich Wikipedia-Artikel).
  • Die äußere Form des Buchs soll sich auch am Thema orientieren.
  • Das Buch muss den Aspekt Stillleben berühren, darstellen oder erläutern.
  • Das Buch kann auch „Objekte“ enthalten.
  • Idealerweise enthält das Buch auch Skizzen zu Entwürfen und Techniken oder Farbproben und dergleichen.
  • Das Layout orientiert sich nach den in Unterricht erarbeiteten Prinzipien (ausgeglichene Seiten, ausgeglichene Doppelseiten).
Beispiele


 Brief


 Specials


 Pop-ups

 Tagebuch

 Umschlag

 Arbeitsprobe

 Konzeption

 Layoutprobe

 Arbeitsprobe








Kommentare:

  1. Sehr schöne Idee und mir gefällt das Vorgehen, wie die SchülerInnen sich selbst die Regeln für das Layout erarbeiten. Handelt es sich bei den fotografierten Beispielen um die fertigen Künstlerbücher? Wie sehen dann die Musterbücher aus? Habt ihr euch vorher mit dem Thema Stillleben beschäftigt?

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  2. Die Fotos sind Beispiele für die Künstlerbücher. Einige Schüler haben sich große Mühe beim Umschlag gegeben (das sollte aus die Art und Weise / die Inhalte des Künstlers ausdrücken). Die Musterbücher haben wir quasi selbst erarbeitet (kleinere Beispiele) - Fotos und Texte auf Overheadfolien, die Schüler schnibbeln Layoutvorlagen zurecht und demonstrieren diese, das wird dann von der Klasse kommentiert und einem Ranking unterzogen.
    Mit dem Thema Stillleben haben wir uns parallel beschäftigt (siehe Reader auf der Website).

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