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Sonntag, 30. Juni 2013

Mal-Verfahren wie bei Klee


Man nimmt eine Leinwand und bemalt sie so, dass in der Mitte ein heller Fleck bleibt. Das kann wie in diesem Fall ein Kreis sein - andere Formen sind auch möglich.
Den Rand kann man ruhig dunkler ausmalen und wie hier mit Scribtol oder anderen Tuschen bemalen. Es kommt hier nicht so drauf an - also man kann rumpfuschen.




Dann nimmt man Papier. Das muss man vorher unbedingt ausprobieren. Ich habe japanisches Reispapier genommen. Das geht aber auch Transparentpapier und ähnliches. Klee hat hier z.B. manchmal dünnes Zeitungspapier genommen.
Darauf druckt man mit dem Öldruckverfahren (siehe in diesem Blog) eine Zeichnung - siehe Beispiel.


Nun kommt noch ein wichtiger Zwischenschritt. Das Papier kann man nun noch einfärben. Nimmt man es ohne Farbe, hat man so einen weißen Transparenzschimmer auf dem Bild. Mit gefärbtem Papier dann in der entsprechenden Farbe. 
Dann muss man mit Acrykleber das ganze Bild einstreichen.

Und dann das Bild draufkleben.  Achtung! Gut festdrücken, sonst hat man irgendwelche Riefen.
Ich habe das auch schon mit eingeweichtem Papier  gemacht. Das klappt eigentlich am besten, aber vorher ausprobieren. Manche Papiere zerreißen auch schnell.

So siehst aufgeklebt aus. Trockenen lassen.

Durch den Acrylkleber kann man nur noch Teile des Bildes "aquarellmäßig" bemalen. Man mus also dann zu Acryfarbe greifen und die Zeichnung illustrieren, wenn man mag.


Sieht dann so aus. Man kann die Transparenzen gut erkennen.


Dann muss man es nur noch zu Ende malen. Man kann natürlich auch mit Buntstiften usw. hineinmalen.

Klappt ganz gut mit einer Klasse, die etwas Geduld mitbringt.



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