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Sonntag, 30. Juni 2013

Mal-Verfahren wie bei Klee


Man nimmt eine Leinwand und bemalt sie so, dass in der Mitte ein heller Fleck bleibt. Das kann wie in diesem Fall ein Kreis sein - andere Formen sind auch möglich.
Den Rand kann man ruhig dunkler ausmalen und wie hier mit Scribtol oder anderen Tuschen bemalen. Es kommt hier nicht so drauf an - also man kann rumpfuschen.




Samstag, 29. Juni 2013

Pastelle á la Léger

  

Eigentlich gar nicht so schwer - muss natürlich ja nach Klassenstufe entsprechend vorbereitet werden.
Man benötigt: 
  • Packpapier ca. A3
  • weiße Kreide
  • schwarze Kreide
  • einige rot-braun-Töne

Die Bilder passen eigentlich  ohnehin zusammen, wie man an den folgenden Beispielen sieht. 

Freitag, 28. Juni 2013

Best Of! Stopmotion

Picasso, Munch und andere Künstler - mit StopMotion



Ziel der Unterrichtseinheit ist die kollektive Erstellung eines Stopmotion-Films. Jeder Schüler hat die Verantwortung über eine Sequenz, die er gestalten muss. Die SuS haben ihr Werk / ihre Sequenzen aus einer Liste von Kunstwerken aus der Steinzeit bis heute ausgewählt. 
Nun versuchen sie, entsprechend der jeweiligen künstlerischen Positionierung, das Bild nach und nach als Zeichnung wiederzubeleben. Immer wieder werden Fotos vom Arbeitsprozess geschossen, sodass das jeweilige Werk in einem Stopmotion-Film entsteht. Im Anschluss erhält jeder Schüler den Auftrag, einen Übergang zwischen zwei Werken zu schaffen.

Montag, 24. Juni 2013

Best Of! Tontrennung




Der englische Street Art Künstler Banksy ist u.a. dafür bekannt, dass er Fotografien nach dem
Prinzip der Tontrennung auch in große Formate übertr.gt (vgl. Klant 2010, 79). Als Tontrennung
wird hier die „Trennung von Tonwerten“ bezeichnet. Das bedeutet, dass „die fototypischen
Zwischentöne [...] auf Flächen und Striche reduziert“ sind (ebd., 44). Dies kann eine Trennung in
zwei Tonwerte (Farbe und Nicht-Farbe) oder eine Trennung in mehr als zwei Tonwerte sein,
wodurch beispielsweise auch Abstufungen, Schattierungen, etc. dargestellt werden können. Für
die Umsetzung einer Schablone (Stencil engl. oder Pochoir frz.) mit mehreren Tonwerten sind
mehrere Stencils notwendig. Bei jedem Stencil gibt es Teile, die entfernt werden (durch die Farbe
auf den Bildträger aufgetragen werden kann) und Teile, die nicht entfernt werden. Die Technik
des Stenciling ist als Kunstform erst in den späten 1970er-Jahren in der Punkkultur entstanden
und wurde vorwiegend zu politischen Propagandazwecken genutzt.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Totenmaske Agamemnon revisited


  

Habe ich eben ausprobiert. Das ist gar nicht so schwierig. Man benötigt:

  • 3 Schüler (Modell, Zeichner, Festhalter)
  • eine A3-Laminierfolie
  • einen Folienstift

Vorgehen
Um den Kopf des Modells wird die eine Seite der aufgeklappten Folie gelegt (die satinierte Seite).



Mittwoch, 19. Juni 2013

Filmische Interpretation von Lyrik


Wie kann man Gedichte durch verfilmen und vertonen interpretieren?
Aufgabenstellung:
  1. Anfertigung eines Storyboards. Dieses sollte quasi die Funktion eines Drehbuchs haben und den Einsatz von Darstellern, Effekten, Ton, Kameraeinstellungen etc. dokumentieren. Vorausgehen sollte ein gemeinsames Interpretieren, Brainstorming zu Visualisierungsmöglichkeiten, evtl. Mindmapping in der Gruppe. (15%)
  2. Verfilmung eines der drei Gedichte in interpretativer Form. Der Text des Gedichtes soll in gesprochener oder visualisierter Form im Film enthalten sein. (70%)
  3. Gestaltung des CD/DVD-Covers.(15%)

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Dienstag, 18. Juni 2013

Interview mit einem Künstler



Jeweils zwei Schüler interviewen sich gegenseitig und stellen anschließend einige Bilder vor.
Arrangement:
  • Ein Schüler spielt die Rolle des Interviewten, einer die des Interviewers.
  • Der zu interviewende ist ein Künstler. Der Interviewer ist so eine Art Reporter.
  • Beide bereite sich gemeinsam auf des Interview vor - es ist also ein gefaktes Interview.
  • Ziel des Interviews ist, eine witzige und unterhaltsame Darbietung zu einem Künstler zu bieten. 
  • Der Interviewte kann z.B. Fragen ablehnen, die Qualität der Fragen kommentieren, selber Fragen vorschlagen usw.
  • Der Interviewer kann nicht nur Fragen, sondern auch die Antworten kommentieren, Zitate vorlesen usw.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Scanimation



Ein schönes Verfahren für den Kunstunterricht. Auf dem Video sieht man die Animationen.
Aber wir macht man das?
Diese
Scanimation im Handbetrieb
zeigt es uns genauer.
Man muss also eine Folie haben: Schwarze Linien, der Abstand zwischen den Linien beträgt 1/6 der Strichstärke.
Und so geht's:

Dienstag, 11. Juni 2013

Best Of! Ab ins Museum


Aus unserem Seminar: Best Of! - Jeder bringt seine schärfsten Sachen mit.





Ab ins Museum ...
Das Jahr 2013 wird für euch ein wichtiges Jahr. Ihr werdet im Sommer das ...gymnasium verlassen.  Eingebettet in die vier Aufgaben des Museums (Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen/Vermitteln) sollt ihr eine Ausstellung gestalten, die sich mit eurer Schulzeit auseinandersetzt.
Viele Jahre liegen hinter euch. Gute, fröhliche, aber auch schlechte und traurige Jahre. An was werdet ihr euch in 2, 5 oder 10 Jahren erinnern? An was wollt ihr euch erinnern? Gibt es Situationen, Orte und/oder Gegenstände, die ihr mit eurer Schulzeit verbindet? Welche Geschichten stecken dahinter? Wie lassen sich diese Orte, Situationen und Gegenstände bewahren, damit sie archiviert und ausgestellt werden können? 
Finde eine Situation, einen Ort/ oder Gegenstand, den du auf eine 18×24cm Leinwand überträgst. (Zeichnen, malen, kleben, nähen, ...) 

Neues von der Stillleben-Front


Acryl auf Malpappe, 10 Klasse (E-Phase), die Aufgabenstellung ist auf dem Bewertungsbogen

Montag, 10. Juni 2013

Best Of! Wutbilder

Aus unserem Seminar: Best Of! - Jeder bringt seine schärfsten Sachen mit.



Fachpraktischer Arbeitsauftrag:
ICH In WUT – WUTbilder

Gestalte ein Schattenriss zum Thema Wut. 
Vorgaben
Dein WUTbild soll sich aus einem Schattenriss und einem von dir gewählten Untergrund, der nicht größer als 18*24cm groß sein darf, zusammen setzen. Wähle ein Untergrund, der zu deiner WUT passt. 





Reflexionen nach der Lehrprobe






Neben der Reflexion anhand des zeitlichen Verlaufs hat sich noch eine Darstellung nach Schwerpunkten bewährt. Die folgende Aufzählung gibt hierfür Hinweise.

Zu beachten ist unbedingt, dass die mündliche Darstellung folgende Elemente berücksichtigt:

  • alle dargestellten Sichten/Interpretationen müssen argumentativ durch "Beobachtungen" begleitet werden,
  • in der zur Verfügung stehenden Zeit hat man kaum mehr Platz als für vielleicht 4-5 Schwerpunkte, die man sorgfältig aussuchen und am besten begründen sollte,
  • allgemeine Themen sollte man hier aussparen, die können höchstens als Begleitung der Darstellung dienen, z.B. mit Theorieaspekt und Literatur, quasi als Argument für die Interpretation.


Sonntag, 9. Juni 2013

Foto auf Leinwand drucken und bemalen II



Kleiner Nachtrag. Ich habe das inzwischen noch einige Male ausprobiert.

  • Die Qualität der übertragenen Fotos hängt unmittelbar auch davon ab, wie gut sich die Fotokopie-Schicht von der Vorlage lösen lässt - also eine Frage des Papiers.
  • Leider ist das ein wenig Fummelsache. 
  • Ich habe ziemlich gute Ergebnisse erzielt mit Papieren, wie man sie aus Katalogseiten kennt, die haben ein festeres, glänzendes Papier. 
  • Die Katalogseiten selbst kann man bei diesem Klebe-Verfahren nicht nutzen, da wird das gedruckte Bild mit auf die Leinwand übertragen (kann natürlich auch interessant sein)
  • Man muss auch testen, ob man die Seite gut mit Wasser auflösen kann.
  • Dann nutzt man das wie vorher beschriebene Verfahren.
  • Was ich auch noch ausprobiert habe: Spüli in das Wasser geben, mit dem man das Papier wieder auflöst und: Wenn man die Leinwand mit dem Gesicht nach unten in eine Wanne mit mit Wasser legt (selberbauen: 4 Leisten, Folie drüberlegen, Wasser reingießen), dann löst sich das Papier gut ab.
Mit Wärme? Weiterlesen

Samstag, 8. Juni 2013

Best Of! Fotografie und Gender



Aus unserem Seminar: Best Of! - Jeder bringt seine schärfsten Sachen mit.


Genderaspekte und Fotografie - ein  interessantes Projekt
(siehe auch) unter Porträt - Individuum, Gender und Gesellschaft in diesem Blog



Freitag, 7. Juni 2013

Porträt - Individuum, Gender und Gesellschaft


 

Die Aufgabenstellung
A    Gesellschaftsbild von Männern und Frauen
  • Überlege Dir, welche gesellschaftlichen Vorstellungen an Dich herangetragen werden, wie Du als Mann/Junge oder Frau/Mädchen sein sollst. Fertige von dieser Vorstellung mit Dein/m/r Gruppenpartner/in ein Portrait an. 

B   Deine eigene Vorstellung von Dir
  • Überlege Dir, wie Du Dich gerne selber siehst. Vielleicht stimmt Dein Selbstbild mit dem oberen Bild überein, es weicht davon leicht, stärker ab oder es ist völlig konträr. 


Fertigt beide Bilder in Partnerarbeit an und unterstützt euch gegenseitig. Fotografiert euch also gegenseitig. 
Das Portrait soll ein Brustportrait sein: Du sollst also max. bis zur Gürtellinie abgebildet sein. Die Fotos werden nicht ungefragt vor der Klasse von mir gezeigt!

Weiterlesen: weitere Fotos, Arbeitsbogen, Tafel

Mittwoch, 5. Juni 2013

Mumienporträts und Gruppenpuzzle

Wer hätte nicht gerne für sich selbst so ein Porträt? 
Außerdem: diese Porträts haben die Künstlergeneration um 1900 so fasziniert, dass sie Motive und Stilelemente übernommen haben. Und das nicht nur bei den Mumienporträts, sondern z.B. auch bei den sog. Afrikanischen Masken. Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die Koptischen Teppiche, die z.B. Derain und Matisse inspiriert haben. Dazu auch einen Arbeitsbogen.

Hier gibt's zunächst als Unterrrichts-Unterlage 4 Texte zum Thema, also gut geeignet für ein Gruppenpuzzle.
 

Weiteres Material

Dienstag, 4. Juni 2013

Generations - Erzählungen zur Mode

  
Was ist während dieser Zeit passiert?
Die Schüler erhalten diese drei Bilder (Toulmuche, 1883, Anna Muthesius, 1903, und August Sander 1931). 
Und dazu wird eine kleine Geschichte erzählt: 
  • "Stellt Euch vor, das sind Großmutter, Mutter und Kind und bei einem Familientreffen schauen sie sich noch einmal ihre Bilder und Fotos unter dem Aspekt Mode an. Was würde die Frau auf Bild 1 die anderen beiden fragen, was könnte sie aus ihrem Leben erzählen und anhand des Bildes erklären? Und was würde die Frau auf Bild 2 erzählen, erklären und fragen und gar erst die auf Bild 3?"

Wir benötigen ein solches Gespräch als Grundlage für eine filmische Dokumentation.

Die Schüler sollen also:
  • die drei Bilder miteinander vergleichen im Hinblick auf 
  • Körperhaltung, Mimik, Frisur, Accessoires, Umgebung, Gestik und natürlich Kleidung
  • und dazu eine Geschichte erzählen.
  • Aber Achtung! Alles muss aus dem Bild ableitbar sein und Spekulationen müssen gekennzeichnet werden